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Wissenswertes

Einreise/Visum

Alle aufgeführten Bestimmungen gelten für deutsche Staatsbürger!
Für alle Fernreisen ist ein gültiger Reisepass notwendig. Darüber hinaus gibt es für jedes Land unterschiedliche Einreisebedingungen:

USA: Reisende in die USA müssen sich vor Reisebeginn online registrieren! Die ESTA (Electronic System for Travel Authorization) dient der Vorabüberprüfung der Berechtigung zur Einreise in die USA. Dabei muss jeder Reisende Angaben zur Person und zum Reisepass machen. Ohne diese vorherige Überprüfung kann der Flug in die USA verweigert werden. Die Computer-Bestätigung nehmen Sie am Abflugtag mit zum Check-In am Flughafen, da die meisten Fluggesellschaften diese zwischenzeitlich nochmals überprüfen, bevor Sie die Bordkarte erhalten. Die Registrierung kostet 14 USD pro Person, die bei der Beantragung per Kreditkarte bezahlt werden müssen. Deutsche Staatsbürger benötigen einen maschinenlesbaren (bordeauxfarbenen) Reisepass, der für die Dauer des Aufenthaltes gültig sein muss. Sollten Sie seit März 2011 die folgenden Länder besucht haben oder die doppelte Staatsbürgerschaft der Länder Iran, Irak, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien besitzen, reicht die Registrierung über ESTA nicht aus.

Sie benötigen ein gesondertes Einreisevisum der amerikanischen Botschaft. Die online-Registrierung über ESTA muss auch bei Flügen aus Australien oder Neuseeland, mit einem Umsteige-Stop in den USA erfolgen!

Weitere Informationen finden Sie auf VisumUSA.net

Kanada: Auch für die Einreise nach Kanada (betrifft die Alaska-Tour) muss eine Online-Registrierung über das ETA (Electronic Travel Authorisation) erfolgen - sie wurde der ESTA-Registrierung angeglichen und kostet 6 CAD. Ebenso ist ein für die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass erforderlich.

Australien: Es sind ein für die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass sowie ein Visum erforderlich. Das Visum kann ebenfalls online beantragt werden und ist kostenlos. Es kann auch vom rm-reiseteam mit der Ausstellung des Tickets beantragt werden, gegen Gebühr. Ebenso ist ein Reisepass erforderlich, der für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig sein muss.

Neuseeland: Es ist ein Reisepass erforderlich, der nach Ausreise noch mindestens einen Monat gültig sein muss. Seit dem 1. Okt. 2019 muss zusätzlich ein elektronisches Visum NZeTA beantragt werden und kostet 12 NZ$.

Südafrika: Es ist ein Reisepass erforderlich, der nach Ausreise noch mindestens 30 Tage*) gültig ist und auch nach der Ausreise noch über zwei freie Seiten für Visastempel verfügt!
*) Allerdings gilt für die Durchfahrt von Swaziland und Lesotho eine Gültigkeit von 6 Monaten!

Marokko: Es ist ein Reisepass erforderlich, der noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Impfungen

Für keine unserer Touren sind Impfungen erforderlich, nur für unsere Südafrika-Tour in den Krüger Park wird eine Malaria-Prophylaxe bzw. die Mitnahme eines sogenannten Stand-By-Mittels empfohlen (z.B. Malorone). Für alle Reisen gilt jedoch grundsätzlich die Tetanus- und Polio-Impfung. Für Marokko wird zusätzlich die Hepatitis A-Impfung empfohlen.

Klima

In Australien, Neuseeland und Südafrika sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu unseren; Dezember bis Februar sind deren Sommermonate.

In Marokko kann es im März in den Bergregionen noch recht kühl sein, im Landesinneren sind die Temperaturen dagegen schon angenehm.

In Südafrika, Australien und den USA wird es je nach Region in den Sommermonaten sehr warm.

Gepäck

Für all unsere angebotenen Touren bieten wir ausschließlich Flüge an, mit denen Sie wenigstens ein Gepäckstück mit maximal 23 kg aufgeben dürfen und zwei Gepäckstücke mit je 32 kg in der Business Class (bei Lufthansa). Nach Australien und Neuseeland sind bei Flügen mit Emirates in der Eco-Klasse 25 kg und bei Singapore Airlines 30 kg bzw. 35 kg in der Premium Eco Klasse erlaubt. In der Business Class sind es mehrere Gepäckstücke bis zu einem Gesamtgewicht von 40-45 kg.

Auf allen Flügen ist ein Handgepäckstück mit maximal 8 kg erlaubt bzw. zwei Gepäckstücke mit maximal je 8 kg in der Business Class. Flüssige und gelartige Produkte dürfen im Handgepäck nur in 100 ml-Behältnissen mitgeführt werden und müssen in einem transparenten, verschließbaren Plastikbeutel (sogenannte „Zipper") mit max. einem Liter Fassungsvermögen transportiert werden.

Gepäcktransport

Für zahlreiche Rundreisen steht im Zielgebiet ein Begleitwagen für das Gepäck zur Verfügung. Dennoch sollte man sich auf den Fernreisen auf einen Rollen-Koffer/-Gepäcktasche beschränken. Bei der Mitnahme von zwei Gepäckstücken sollte eines während der Tour auf der Vermietstation oder - bei Einwegmieten - als leere Tasche zusammengefaltet im Begleitfahrzeug verbleiben. Bei Flügen empfiehlt es sich, zum Beispiel auch einen gefüllten Tankrucksack als Handgepäck mitzunehmen.

Gepäcktransport: Bitte überlegen Sie genau, was Sie benötigen. Bei den Fernreisen achten Fluggesellschaften sehr streng auf die Gewichtslimits und Ihr Tourguide freut sich auch, wenn er nicht immer mit einem 7,5-Tonner unterwegs sein darf.

Motorräder

Alle angebotenen Motorräder verfügen über ein Gepäcksystem, mit Ausnahme in Marokko. In den USA sind es bei den Harleys die Seitentaschen/-koffer sowie ein Topcase bei der Harley E-Glide und der Street Glide Touring. Bei den BMWs sind es Seitenkoffer und bei der Gold Wing Seitenkoffer und Topcase.

In Australien und Neuseeland sind es zwei Seitenkoffer bzw. Satteltaschen bei diversen Harleys und den Chopper-Bikes. Die Harley E-Glide verfügt zusätzlich über ein großes Topcase. Für die BMW 1200 GS/RT kann ein Topcase zusätzlich angefragt werden. In Südafrika sind es Top-cases bei den großen BMWs bzw. Gepäcktaschen bei den kleineren BMWs. Zusätzliche Koffer können angefragt werden. Tankrucksäcke gibt es nur in Neuseeland und Südafrika zu buchen und müssen für andere Touren ggf. selbst mitgebracht werden. Auf all unseren Vermietstationen können auf Anfrage bei manchen BMWs auch tiefergelegte Sitzbänke angebracht werden. Außerdem sind unsere Motorradvermieter bemüht, jedem Teilnehmer sein Wunschmotorradzur Verfügung zu stellen. In Ausnahmefällen kann es aber sein, dass das gewünschte Motorrad nicht zur Verfügung steht, weil es z.B. vor dem Übernahmetag einen Unfallschaden hatte o.ä. In diesem Fall ist der Vermieter berechtigt, ein gleichwertiges Ersatz-Modell zu stellen.

Eine vorherige Information erfolgt, so weit zeitlich noch möglich! Bei unserem Vermieter in den USA haben wir neu für alle Motorräder eine Modell-Garantie abgeschlossen, mit der Sie zu 100% Ihr gebuchtes Motorrad erhalten. Reisen Sie mit dem eigenen Motorrad, so obliegt es Ihnen, für den fahrtüchtigen Zustand der Maschine zu sorgen. Dazu gehört auch eine ausreichende Profiltiefe bei den Reifen. Bedenken Sie, dass auf den Selbstfahrer-Touren in Europa teilweise mehrere Tausend Kilometer zurückgelegt werden.

Führerschein

Für alle Mietmotorräder wird der uneingeschränkte Führerschein der Klasse A vorausgesetzt und ein Mindestalter von 21 Jahren in den USA und auf Mallorca, von 25 Jahren in Australien, Neuseeland Südafrika und Marokko.

Versicherungen

Alle unsere Touren sind mit einem Reisepreis-Sicherungsschein gem. $ 651k BGB versichert! Alle Miet-Motorräder haben eine Hafpflicht- sowie Vollkasko- und Diebstahlversicherung mit unterschiedlichem SB/Selbstbehalt. Davon ausgenommen sind die Motorräder in Marokko, weil es dort keine Vollkaskoversicherung gibt. Wir haben bei allen Touren mit Mietmotorrädern (Ausnahme Marokko) den Selbstbehalt in der Kasko-Versicherung mit einer Zusatz-Versicherung auf 0 Euro reduziert. Diese muss also nicht mehr vor Ort teuer abgeschlossen werden, sondern ist bereits im Tourpreis enthalten! Vor Ort muss die Kaution nach wie vor entrichtet und die Kosten für einen selbstverursachten Schaden am Motorrad bzw. bei Diebstahl bezahlt werden. Die Rückerstattung erfolgt in Deutschland durch die Versicherung - hierzu muss ein Polizeibericht (wenn möglich) eingeholt werden sowie die Kostenrechnung des Vermieters.

Zu allen Reisen bieten wir optional eine Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung an. Die Preise sind prozentual abhängig vom Reisepreis und müssen somit für jedes Reisepaket neu berechnet werden. Den Abschluss der Versicherung empfehlen wir unbedingt! Sie garantiert eine Kostenübernahme von 100% der anfallenden Stornokosten bei:

1. krankheitsbedingter Stornierung vor  Reiseantritt (auch bei Krankheit von nicht mitreisenden Familienmitgliedern).
2. einem krankheitsbedingten Abbruch der bereits angetretenen Reise. Nicht genutzte Reiseleistungen werden zu 100% rückerstattet.

Kautionen

Für alle Mietmotorräder muss bei der Übernahme eine Kaution per Kreditkarte hinterlegt werden. Der Betrag liegt zwischen 700 Euro (in den USA) und 2.500 Euro (in Neuseeland). Bitte achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kreditrahmen ausreichend gedeckt. Auch immer mehr Hotels verlangen trotz Gruppenbuchung eine Deposit-Hinterlegung. Diese wird erhoben um evtl. anfallende Nebenkosten auf der Zimmerrechnung zu begleichen. Die Hinterlegung kann per Kreditkarte oder in bar erfolgen.

Reiseleiter

Auf allen Motorradtouren werden Sie von erfahrenen deutschsprachigen Reiseleitern begleitet. Ausnahme: Unsere Australien-Tour durchs Outback, die von einem englisch-sprachigen Guide begleitet wird. Auf den Europa-Touren begleitet der Reiseleiter die Gruppe auf dem Motorrad (mit Ausnahme der Nordkap-Tour) und fährt denen voraus, die es mögen. Diejenigen, die nicht in der Gruppe fahren möchten, können die vorgeschlagenen Tagesetappen individuell erfahren, detailliertes Kartenmaterial wird bereitgestellt.

Auf den Fernreisen fahren die Reiseleiter das Gepäckfahrzeug. Die Teilnehmer fahren selbständig in kleinen Gruppen von zwei bis vier Motorrädern und erhalten hierfür ein ausführliches Tourbook, ein tägliches Briefing sowie detailliertes Kartenmaterial. Ansonsten kümmert sich der Reiseleiter um alle organisatorischen Dinge vor Ort wie z.B. das gemeinsame Abendessen oder den Grillabend.

Fahrpraxis

Genau definieren lässt sich der Begriff Fahrpraxis nicht unbedingt. Selbst Fahrer, die bereits 20 Jahre auf dem Motorrad sitzen, können von einer mehrwöchigen Tour, auf der man fast täglich mehrere Hundert Kilometer lange Etappen absolvieren muss, überfordert sein. Man sollte sich also vorher genau überlegen, ob das ausgewählte Reiseziel die richtige Wahl ist oder nicht doch eine andere Tour eher geeignet sein könnte. Auch deshalb sind in der Beschreibung der Touren die zu fahrenden Kilometer für alle Tagesetappen angegeben. Gerade Fahranfänger sollten sich darüber im Klaren sein, dass so eine Tour keine Fortsetzung des Fahrunterrichts oder eine Art Sicherheitstraining mit Tourguide ist.

Zumal das Streckenprofil selten aus Hauptstraßen, sondern eher aus kleinen Nebenstrecken, Panoramastraßen und kurvigen Passstraßen besteht. Bei fast all unseren Touren wird auf asphaltierten Straßen gefahren, Offroad-Erfahrung ist nicht unbedingt erforderlich. Allerdings gibt es in Südafrika alternative Streckenabschnitte, die über Sand- bzw. Schotterpisten führen können. Vor allem aber bei unseren Reisezielen Alaska und Marokko werden teils auch längere Offroad-Passagen befahren, für die eine gewisse Gelände-Erfahrung vorausgesetzt wird. Teilnehmern, die in den USA erstmals eine Harley-Davidson bewegen, empfehlen wir, bei einem hiesigen Harley-Händler eine Probefahrt zu unternehmen und gegebenenfalls an einem der von Harley-Händlern angebotenen eintägigen Einsteiger-Fahrertrainings teilzunehmen.

Ärzte der Welt

Als Teilnehmer einer der vom rm-reiseteam organisierten Motorrad-Touren erlebt man meistens nur die Sonnenseiten eines Landes. Doch die Zahl internationaler Krisen – sei es durch Naturkatastrophen, Krieg oder Armut - nimmt nicht ab. Deshalb unterstützt das rm-reiseteam die Hilfsorganisation „Ärzte der Welt” bei ihrer humanitären Arbeit. Die internationale Organisation fördert zahlreiche Gesundheitsprogramme in über 60 Ländern. Neben Notfallhilfe leistet das Netzwerk auch Wiederaufbau-, Präventions- und Entwicklungs-Zusammenarbeit.

Auch Menschen mit erschwertem Zugang zu medizinischer Versorgung im eigenen Land werden von „Ärzte der Welt” betreut. Dazu gehören beispielsweise Menschen ohne Aufenthaltstitel oder Wohnungslose. Seit 2008 bietet open.med in München medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz. Das MedMobil setzt sich seit 2009 in Stuttgart für diejenigen ein, die aus dem sozialen Netz gefallen sind. Ohne Hilfe von außen kann die gemeinnützige Organisation ihre Hilfsprogramme nicht realisieren. Deshalb spendet das rm-reiseteam mit jeder Buchung, die eingeht 10 Euro an die Organisation „Ärzte der Welt”. Vielleicht möchten Sie ja auch Ihren Teil dazu beitragen.

Mehr Informationen finden Sie auf deren Internetseite: www.aerztederwelt.org

Informieren Sie sich über unsere Motorradreisen auch in unserem aktuellen Katalog! Hier können Sie den gedruckten Katalog bestellen.

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